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aktiv-S TRANSFER

Im Projekt aktiv-S konnten von 2018 bis 2021 rund 750 Teilnehmende erreicht und an 40 Orten, mit über 30 verschiedenen Lernortpartnern, lebensweltorientierte Grundbildungsangebote umgesetzt werden. Auch aktiv-S TRANSFER bietet niedrigschwellige Lernmöglichkeiten und bringt dabei die Etablierung des Themas in sozialräumlichen Strukturen weiter voran. Die Familiengrundbildung, als Ansatz der lebensweltorientierten Grundbildung, wird im Projekt weiter ausgebaut. Ebenso wird die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Lernbegleiter:innen fortgesetzt.

Manches muss man können, damit der Alltag funktioniert: Aktiv im Veedel

Erwachsene können an vielen verschiedenen Lernorten an kostenfreien Angeboten teilnehmen. Sie trainieren dort etwa das Lesen und Schreiben, lernen mit digitalen Anforderungen umzugehen, befassen sich mit Ernährung und Stressabbau, organisieren gemeinsame Projekte oder tauschen sich darüber aus, wie das eigene Familienleben gestaltet werden kann. So wird Teilhabe erlebbar.

Bildungsbrücken festigen: Gemeinsam mit Lernortpartnern

Um Grundbildung in ganz Köln anzubieten, arbeitet aktiv-S TRANSFER mit verschiedenen Lernortpartnern, wie etwa Familienzentren, Vereinen, Stadtteiltreffs oder Beratungseinrichtungen zusammen. So finden die Angebote immer nah bei den Menschen in den Veedeln statt. In der Transferphase geht es dabei verstärkt darum, Wege zu festigen, wie sozialräumliche Einrichtungen trotz Ressourcenknappheit zu dauerhaften Lernorten der lebensweltorientierten Grundbildung werden können.

Familiengrundbildung für Eltern: FamilienRaum.

Das Angebot FamilienRaum. findet in Familienzentren in Chorweiler und Meschenich statt. Ausgebildete Trainer:innen und Berater:innen kommen in die Familienzentren und arbeiten dort mit Eltern und weiteren Bezugspersonen der Kinder zusammen. Zusätzlich werden qualifizierte Stadtteileltern eingesetzt, die als Ansprechpartner:innen für die Familien regelmäßig in die Einrichtungen kommen.

Die gesamte Angebotsstruktur wird durch das Projekt organisiert. Dazu gehören auch die Qualifizierung der Stadtteileltern und die Professionalisierung der Familiengrundbildungstrainer:innen. Aktiv beteiligt sind die beiden Verbundpartner Caritasverband für die Stadt Köln e.V. und FIZ e.V. (Freunde des interkulturellen Zentrums). Die Stadtteilelternqualifizierung wird durch das Jobcenter Köln finanziert. Die Praxiseinstätze der Stadtteileltern und die Bildungsarbeit der Trainer:innen werden über Projektmittel und zusätzlich eingeworbene Stiftungsmittel vergütet.

Individuelle Unterstützung weiter ausbauen: Ehrenamtliche Lernbegleitung

Die Einbindung von ehrenamtlichen Lernbegleiter:innen, die Menschen beim Lesen, Schreiben oder Sprechen auf Deutsch ganz individuell unterstützen, wird fortgesetzt und ausgebaut. Auf  www.startklar-ehrenamt.de finden ehrenamtliche Lernbegleiter:innen sowie Interessierte wichtige Informationen für diese Tätigkeit.

Laufzeit: 10/2021 – 9/2024